Veränderungen

Die meiste Zeit meines Lebens verlief in Einsamkeit. Sogar in der Umgebung von nahestehenden Menschen fühlte ich mich regelrecht allein, allein in der Gemeinschaft, allein in der Gesellschaft. Es war Selbstzweifel und Außenseiterschaft die mich ständig runterzogen und in das tiefe schwarze Loch zogen. Ein Loch voller Depressionen und sozialer Phobie, was mir das Leben, welches für die meisten Menschen einfach und selbstverständlich scheint, sehr erschwert hat. Situationen wie das frühe Aufstehen am Morgen um hinaus zu gehen und mit einer Gruppe von Menschen den Tag zu verbringen, stellten jeden Tag eine Herausforderung dar… Für mich vergleichbar mit der Besteigung des Mt Everest. Doch solche Gedanken wie „Was soll das alles eigentlich noch? Was hat mein Leben noch für einen Sinn?“ schließen das schwarze Loch über mir. Keine Ahnung wie, aber ich habe es immer wieder geschafft aus dem Loch hinaus zu klettern. Es hielt aber nie lang an. Ich blieb förmlich am Boden, verschlief den Tag und die Sorgen. Hauptsache das „Morgen“ kommt schneller. Die Gefahr vollkommen im Nichts zu verschwinden und die Umschulung aufgrund fehlender Leistungen zu verlieren stand nun direkt vor der Tür und ich sah keinen Ausweg mehr außer mit Medikamenten zu starten. Manche von Euch werden sich jetzt fragen warum hab ich das nicht schon längst? Nun ich habe mich eine lange Zeit gegen Antidepressive Mittel gewehrt, weil ich einfach zu viel Angst vor den Nebenwirkungen habe. In erster Linie die psychischen. Und da ich mit der Hormontherapie schon genug Tabletten tagtäglich und lebenslang schlucke möchte ich meiner Leber nicht noch mehr zumuten.

Doch nun stand ich vor einem Moment an dem ich nicht mehr konnte. Ich war es einfach zu müde mich weiter dagegen zu wehren. Der Antrieb fehlte mir ja eh schon. Doch nun traten zwei Dinge ein, die eine Veränderungen, nicht nur in Bezug auf meine Stimmung, sondern auch in meinem Leben brachten. Das eine war eine Erhöhung meiner Estradioldosis. Das andere war eine Person die ich kennenglernt habe. Eine Person in die ich mich urplötzlich verliebt habe. Eine Person die mir den Sinn des Lebens wieder gab, und mir die Liebe zeigte. Stimmung und Antrieb änderten sich so schnell das ich nicht gucken konnte und es immer noch nicht fassen kann von jemanden so geliebt zu werden. Dieses Gefühl jemandem etwas wert zu sein kannte ich in diesem Ausmaß bisher nicht. Und nun kann ich nach einer endlos langen Zeit von Einsamkeit meine Gefühle freien Lauf lassen. Gefühle für Dich Rebecca. Du lässt mich spüren wie sehr du mich liebst und bist dabei dieses tiefe schwarze Loch für immer zu schließen. So hoffe ich das wir eine sehr lange Zukunft vor uns haben, denn ich möchte mein Leben mit dir verbringen. Was die Zukunft bringt kann ich nicht sagen, aber die Hoffnung stirbt zum Schluss und die Liebe zu allerletzt. Rebecca, du bist gerade schwer dabei mein Leben zu verändern, und es gefällt mir, ich will es so. Bitte mach weiter, denn ich liebe dich und möchte dich nie wieder verlieren.

Auch möchte ich dir ganz doll danken, denn ohne dich hätte ich diesen Blog niemals einrichten können. Ich bin in solchen Dingen einfach ein Looser. Computer + Ich = Krieg. Und ich verliere meistens. Doof.

Rebecca du bist das Beste was mir je passiert ist.

Ich liebe Dich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.